Als ich im August erste Frequenztests mit meinem neuen Red Pitaya durchgeführt habe, war ich wenig zufrieden mit den Messdaten, die der Red Pitaya geliefert hat. Die angegebenen max.10 MHz für Rechteck- und Dreiecksignale konnten nicht wirklich erreicht werden, da die Signale extrem verzerrt waren, gemessen am Philips PM 3250 Scope als auch am PC mit der Scope App von Red Pitaya.

Mittlerweile habe ich einiges am Testsetup geändert:

  1. Ich habe das Testsetup noch einmal gecheckt und herausgefunden, dass ich ich statt 50Ω Coax Kabel 75Ω Coax im Einsatz hatte. Die Kabel habe ich mittlerweile gegen SMA Kabel, 50Ω ersetzt.
  2. Der Switch, der PC und RP verbindet, hatte ich in Verdacht, mit seinen maximalen 100Mbit/s auch bei der Darstellung der Signale auf dem PC nicht gerade zur Qualität beizutragen. Der Switch wurde gegen eine 1GBit/s Variante getauscht, war sowieso fällig.
  3. Red Pitaya hat mittlerweile eine neue Version des Oszilloskops herausgebraucht, die ich natürlich installiert habe.

Mit diesen Neuerungen habe ich die Tests für Dreieck- und Rechtecksignale noch einmal durchgeführt.

Das Ergebnis: Sehr, sehr viel besser. Die Rote Drachenfrucht macht nun eine sehr gute Figur.

 

Red Pitaya p1Meine Frau :)  hat mich mit einem tollen Geburtstagsgeschenk überrascht - ein Red Pitaya.

Red Pitaya ist ein Linux basiertes, open-source unterstütztes Entwicklungsboard. Die Hardware (14 bit ! ADC, FPGA, und viele gutes mehr), ist so designed, dass sie als Messinstrument für eletronische Einsätze genutzt werden kann, zum Beispiel als Oszilloskop, Funklionsgenerator, Spekturm-analyzer, ESR Meter. Wow! Und das Board hat Potenzial für viele weitere Anwendungen, da es vom Anwender selbst programmiert werden kann. Mehr dazu kann man auf der Seite von Red Pitaya nachlesen.

Ich plane die rote Drachenfrucht zunächst als Messinstrument beim Schaltungsaufbau, Reparaturen, etc. zu verwenden 

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